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ERFOLGREICHES RENNDEBÜT FÜR GENESIS MAGMA RACING TEAM IN IMOLA

Veröffentlichungsdatum: 20 Apr. 2026   |   IMOLA, Italien
GENESIS MAGMA RACING PROUD AFTER ENCOURAGING FIA WEC DEBUT WEEKEND
  • Genesis Magma Racing Team erreicht bei seinem Debüt in der FIA-WEC in Imola die gesteckten Ziele
  • Die Startnummer 17 mit Pipo Derani, Mathys Jaubert und André Lotterer belegte nach einem problemlosen Rennen von Start bis Ziel den 15. Platz
  • Die Startnummer 19 mit Paul-Loup Chatin, Daniel Juncadella und Mathieu Jaminet konnte nach technischen Problemen auf die Strecke zurückkehren und das Rennen beenden

IMOLA, Italien, 20. April 2026: Genesis Magma Racing hat an seinem Debütwochenende in der FIA-Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC) alle Ziele erreicht: Beide Fahrzeuge beendeten das 6-Stunden-Rennen von Imola ohne Ausfall. Der Genesis GMR-001 stellte während des Prologs und der Rennwoche seine Zuverlässigkeit und Renntauglichkeit unter Beweis. Getrübt wurde die Bilanz lediglich durch ein technisches Problem zu Beginn des Rennens.

Beide GMR-001 Hypercars zeigten während des Prologs und den Trainingsrunden eine starke Pace. Mathieu Jaminet fuhr in der ersten Qualifikationsrunde eine Bestzeit, die nur 1,2 Sekunden über der schnellsten Rundenzeit lag. Das Ergebnis war ein Beweis für die harte Arbeit, die in den 499 Tagen zwischen der ersten Ankündigung des WEC-Einstiegs des Teams und den ersten Wettkampfsessions auf der Rennstrecke für die Saison 2026 geleistet wurde.

Die Ehre, das erste Rennen von Genesis Magma Racing zu bestreiten, wurde André Lotterer und Dani Juncadella in den Fahrzeugen mit den Startnummern 17 und 19 zuteil. Von Beginn an hielt das Team an den festgelegten Zielen fest: Fokussierung auf das Rennen, die Zuverlässigkeit der beiden GMR-001 Hypercar-Fahrzeuge sicherstellen und Risiken sowie Strafen vermeiden.

Jaubert – der jüngste Fahrer in der Hypercar-Klasse 2026 – fuhr bis in die Top Ten vor. Das GMR Team führte jeden Boxenstopp effizient durch und meisterte die Safety-Car-Phasen, die die erste Rennhälfte prägten. Mathys Jaubert kam am Ende seines Doppelstints vom zwölften Platz aus an die Box. Die Entscheidung, die Reifen nicht zu wechseln – in Erwartung von Regen, der jedoch nie stark genug war, um die Streckenbedingungen zu beeinträchtigen –, führte jedoch dazu, dass Pipo Derani nicht mit dem Tempo seiner Konkurrenten mithalten konnte.

Anstatt bei der Verteidigung seiner Position auf Risko zu fahren, konzentrierte sich der Brasilianer auf die Ziele von Genesis Magma Racing, um das Auto ins Ziel zu bringen. Er überquerte die Ziellinie mit zwei Runden Rückstand und gratulierte dem Team über Funk zum erfolgreichen Renndebüt.

Obwohl beide GMR-001-Hypercars während des Prologs und des Rennwochenendes keine technischen Probleme aufwiesen, wurde die Bedeutung der Zuverlässigkeit im WEC-Wettbewerb bereits in den ersten 15 Minuten des Rennens deutlich. Ein Sensorproblem beim Fahrzeug von Dani Juncadella erforderte einen 30-minütigen Boxenstopp. Danach lief das Auto bis zur Zielflagge ohne weitere Probleme und sammelte so wichtige Erfahrungen für das Team und die Fahrer Jaminet und Paul-Loup Chatin.

Zitate des Managements von Genesis Magma Racing

Cyril Abiteboul, Teamchef Genesis Magma Racing: „Seit unserer Ankunft zum Prolog legte das Team einen sehr vielversprechenden Start hin. Als neues Team wollten wir uns niemals auf die reine Leistung konzentrieren, stattdessen standen immer die Zuverlässigkeit und ein perfektes Zusammenspiel im Mittelpunkt. Zu Beginn der Woche sammelten wir Kilometer und absolvierten den Prolog und das freie Training ohne Fehler. Das Qualifying verlief nach Plan, aber wir konnten zum ersten Mal den Druck einer echten Rennsituation spüren. Heute war es nicht anders, da es bei der Nummer 19 ein elektronisches Problem gab, das wir in der Box beheben wollten. André und Mathys im Auto mit der Nummer 17 konnten ihrerseits ein sehr spannendes Rennen gegen eine Reihe anderer Autos genießen, doch leider blieb der erwartete Regen aus, als wir auf Platz 9 zum Fahrerwechsel an die Box fuhren. Von diesem Zeitpunkt an musste sich Pipo sowohl die Reifen als auch die Spritreserven bis zum Ende einteilen. Die wichtigste Erkenntnis dieser Woche: Wir sind als Team sehr stark und besitzen großes Potenzial. Ich bin allen sehr dankbar, die Luc Donckerwolke und mir den Aufbau dieses Programms anvertraut haben: unserem Vorstandsvorsitzenden, unserem stellvertretenden Vorsitzenden und unserem CEO. Ich hoffe wirklich, dass wir die gesamte Hyundai Motor Group stolz auf das Debüt von Genesis in einer so hochkarätigen Weltmeisterschaft gemacht haben. Ich bin sehr zufrieden mit der Arbeit des Teams und nach dieser Woche haben wir viel zu analysieren.“

Gabriele Tarquini, Sportdirektor Genesis Magma Racing: „Wir haben es geschafft! Unser Plan war es, mit beiden Autos ins Ziel zu kommen. Die Nummer 17 war großartig – sehr gutes Tempo, und unser Ansatz bei der Reifenwahl war wirklich konservativ, aber das Tempo war da. Die ersten vier Stints waren perfekt. Gegen Ende des Rennens war Pipo in Topform und zeigte eine exzellente Pace. Die Nummer 19 hatte leider zu Beginn ein kleines Problem mit einem Sensor und verlor 22 Runden. Das war schade, aber nach diesem Problem legten sie ebenfalls ein sehr gutes Tempo vor. Beide Autos sind in die Wertung gefahren und wir haben hier Mechaniker, die noch nie zuvor bei der WEC dabei waren. Das Team hat bei keinem Boxenstopp eine Sekunde verloren, und wir sollten sehr stolz auf unsere Leistung sein.“

Justin Taylor, Chefingenieur bei Genesis Magma Racing: „Ich kann es kaum fassen, was wir erreicht haben. Wir haben nicht nur beide Autos ins Ziel gebracht, sondern wir haben tatsächlich über strategische Entscheidungen diskutiert und hart gegen andere Autos gekämpft, die schon seit einigen Jahren dabei sind. Das macht mich unglaublich stolz auf das Team, die Fahrer, die Ingenieure und die Mechaniker. Es ist wirklich toll, dass wir diese stabile Basis geschaffen haben. Natürlich wollen wir jedes Rennen gewinnen, aber wir stehen erst am Anfang. Solche eine lange Strecke konnten wir bisher nur bei einer einzigen Testfahrt zurücklegen und wir können stolz auf die erbrachte Leistung sein. Das gilt auch bezüglich der Außendarstellung der Marke Genesis - das Maß an Unterstützung, das wir von der Zentrale erhalten haben, um diesen Punkt zu erreichen, war außerordentlich. Jetzt beginnt die harte Arbeit!“

Anouck Abadie, Teammanagerin von Genesis Magma Racing: „Es ist ein erster sehr positiver Schritt in die richtige Richtung. Wir sind überglücklich, denn unser Ziel war es, das Rennen zu beenden - egal mit welcher Platzierung. Mir fehlen die Worte und ich kann mich nur beim gesamten Genesis Magma Racing Team und bei den Fahrern bedanken – alle haben einen exzellenten Job gemacht. Perfekt. Danke an Genesis für die Unterstützung und das Vertrauen in uns. Ich denke, diese Leistung spiegelt dieses Vertrauen wider.

Was ich aus dieser ersten Erfahrung mitnehme, ist die Art und Weise, wie das Team zusammengekommen ist und eine Leistung gezeigt hat, die man sich für das erste Rennen nicht hätte vorstellen können. Wir haben viele Leute im Fahrerlager überrascht eindrucksvoll und unsere Fähigkeiten unter Beweis gestellt.“

Zitate der Fahrer – #17 GMR-001 Hypercar

André Lotterer: „Es ist ein sehr emotionaler Moment für das gesamte Genesis Magma Racing Team. Wir haben beide Fahrzeuge ins Ziel gebracht. Ich sehe viele strahlende, emotionale Gesichter. Es war keine leichte Aufgabe, in knapp 500 Tagen ein Team aufzubauen und einsatzbereit zu sein. Wir waren mit der Nummer 17 zeitweise ganz vorne dabei. Ich hatte in den ersten beiden Stints Spaß im Auto und konnte mit dem Feld mithalten. Mathys war in seinen Stints ebenfalls ganz vorne mit dabei. Dann standen wir vor einer strategischen Entscheidung: Wir rechneten damit, dass der Regen direkt nach dem Boxenstopp einsetzen würde. Also beschlossen wir, die Reifen nicht zu wechseln, da wir davon ausgingen, bald auf Regenreifen umsteigen zu müssen. Und der Regen kam nicht! Pipo hat wirklich gute Arbeit geleistet, um unser Rennen auf diesen alten Reifen am Leben zu halten – es hat ihm zwar keinen großen Spaß gemacht, aber dies war unser erstes Rennen. Ich denke, wir können wirklich stolz auf alle sein. Danke an Genesis, dass sie mich aufgenommen, dieses Team zusammengestellt und so viel Herzblut hineingesteckt haben. Wir verfügen jetzt über eine gute Basis, auf der wir aufbauen können. Es gibt viel zu tun und wir stehen erst am Anfang. Von jetzt an gibt es kein Zurück mehr!“

Mathys Jaubert: „Ich war ziemlich aufgeregt, da es mein erstes Rennen mit Genesis war. Ich muss sagen, ich bin wirklich zufrieden mit dem, was ich auf der Strecke geleistet habe. Wir hatten viele Zweikämpfe mit anderen Teams. Das war für uns kein Problem, wir haben keine Strafe kassiert, also müssen wir damit zufrieden sein. Das Team kann meiner Meinung nach stolz darauf sein, wie es seine WEC-Geschichte begonnen hat.“

Pipo Derani: „Wir haben bei meinem Stint mit den Reifen experimentiert, weil wir wussten, dass es viel Regen geben könnte. Daher fuhren wir mit den alten Reifen weiter, um ein paar Sekunden zu gewinnen, und erwarteten, dass wir für Regenreifen an die Box kommen müssten. Aber der Regen kam nie! Trotzdem bin ich so stolz auf unsere Leistungen. Wir haben einen so langen Weg zurückgelegt, um hier zu sein. Wir sind mit der Absicht angereist, das Rennen zu beenden, und nun stehen wir mit zwei Autos an der Zielflagge. Wir haben in dieser Woche so viel gelernt und ich bin stolz auf die geleistete Arbeit. Dies ist Tag Null, und wir hatten einen tollen Start. Ich möchte mich ganz herzlich beim gesamten Team bedanken. Insbesondere bei Cyril, der mir so früh so viel Vertrauen entgegengebracht hat, und bei der gesamten Genesis-Gruppe, die diesen Sprung ins Ungewisse gewagt hat. Wir beenden Imola mit einem sehr konkurrenzfähigen Auto und können uns auf die kommenden Rennen freuen.“

Fahrer-Zitate – #19 GMR-001 Hypercar

Dani Juncadella: „Es gibt viel Positives, was wir aus dieser Woche mitnehmen können. Wir waren bei unserem ersten WEC-Rennen konkurrenzfähig. Wir starteten mit einem fehlerfreien Prolog und beendeten das Wochenende mit unserem Schwesterauto in den Top 10, zwei Stunden vor Schluss. Beide Autos schafften es ins Ziel. Das ist alles sehr ermutigend, denn wir sind hier, um zu konkurrieren, wir sind hier, um Rennen zu fahren. Es gab keinerlei Probleme, bis uns der Sensor an meinem Auto Zeit gekostet hat. Nichts schmälert jedoch diese positive erste Woche für das Team oder daran, wie wir von hier aus auf den Rest der Saison blicken. Jetzt geht es nach Spa, eine meiner Lieblingsstrecken, also werden wir sehen, wie viel wir aus dem heutigen Tag lernen und mitnehmen können.“

Mathieu Jaminet: „Mit zwei Fahrzeugen das Rennen zu beenden ist ein sehr gutes Ergebnis für diese Woche. Ich hatte Mitleid mit den Jungs, die das Auto mit der Nummer 19 vorbereitet haben. Sie haben fehlerfrei gearbeitet und exzellente Arbeit abgeliefert. Wir sind die ganze Woche über ohne Probleme gefahren, daher ist es ein bisschen enttäuschend, aber das sollte niemanden entmutigen. Wir haben gesehen, dass unser Schwesterauto in die Top 10 fahren kann. Ich denke, unsere Pace hat sich erneut gesteigert; die Änderungen am Setup und die Dinge, die wir ausprobiert haben, funktionieren alle. Wir sind definitiv konkurrenzfähig und ich freue mich wirklich auf die nächsten Rennen: Ich bin sicher, dass ihr Genesis immer öfter ganz vorne sehen werdet. Imola ist eher eine Strecke der alten Schule. Spa wird uns weiter voranbringen, bevor wir zum großen Rennen in Frankreich aufbrechen. Am Ende des Jahres werden wir viel aus dieser Woche hier gelernt haben.“

Paul-Loup Chatin: „Wir können heute Abend stolz auf uns sein. Wir haben das Auto unversehrt ins Ziel gebracht und dabei viel gelernt. Wir haben viele Kilometer zurückgelegt und verfügen über eine starke Pace. Ich bin unglaublich beeindruckt vom Team und all der Arbeit, die es geleistet hat. Jetzt müssen wir sehr hart arbeiten und uns auf den Prozess konzentrieren, denn die Hypercar-Klasse ist unglaublich umkämpft und die Abstände zwischen den Autos sind sehr gering. Wir wissen jetzt: Die Basis ist vorhanden, das Auto ist gut, das Team ist exzellent und Schritt für Schritt werden wir auf unsere Ziele hinarbeiten.“

2026 6 Stunden von Imola Ergebnisse – Hypercar class

1#8Buemi/Hartley/
Hirakawa
Toyota RacingToyota TR010 Hybrid213 laps
2#51Calado/Giovinazzi/
Pier Guidi
Ferrari AF CorseFerrari 499P+13.352
3#7Conway/De Vries/KobayashiToyota RacingToyota TR010 Hybrid+41.187
4#35Félix Da Costa/Habsburg/
Milesi
Alpine Endurance TeamAlpine A424+59.385
5#20Frijns/RastBMW M Team WRTBMW M Hybrid V8+1:00.543
6#50Fuoco/Molina/
Nielsen
Ferrari AF CorseFerrari 499P+1:00.901
7#15Magnussen/MarcielloBMW M Team WRTBMW M Hybrid V8+1:01.506
8#38Bamber/BourdaisCadillac Hertz Team JotaCadillac V-Series.R+1:01.995
9#007Gamble/TincknellAston Martin Thor TeamAston Martin Valkyrie+1 lap
10#83Hanson/Kubica/YeAF CorseFerrari 499P+1 lap
15#17Derani/Jaubert/
Lotterer
Genesis Magma RacingGMR-001 Hypercar+2 laps
17#19Chatin/Jaminet/
Juncadella
Genesis Magma RacingGMR-001 Hypercar+24 laps

2026 FIA World Endurance Championship Rangliste – Hypercar class

1#8Buemi/Hartley/
Hirakawa
Toyota Racing25 points
2#51Calado/Giovinazzi/
Pier Guidi
Ferrari AF Corse18 pts
3#7Conway/De Vries/KobayashiToyota Racing15 pts
4#35Félix Da Costa/Habsburg/
Milesi
Alpine Endurance Team10 pts
5#20Frijns/RastBMW M Team WRT8 pts
6#50Fuoco/Molina/
Nielsen
Ferrari AF Corse6 pts
7#15Magnussen/MarcielloBMW M Team WRT4 pts
8#38Bamber/BourdaisCadillac Hertz Team Jota3 pts
9#007Gamble/TincknellAston Martin Thor Team2 pts
10#83Hanson/Kubica/YeAF Corse1 pt
15#17Derani/Jaubert/
Lotterer
Genesis Magma Racing0 pts
17#19Chatin/Jaminet/
Juncadella
Genesis Magma Racing0 pts

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