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GENESIS MAGMA RACING SETZT SICH KLARE ZIELE FÜR DAS DEBÜT IN DER FIA-WEC

Veröffentlichungsdatum: 10 Apr. 2026   |   Frankfurt, Deutschland
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  • Debüt in der FIA-Langstrecken-Weltmeisterschaft auf dem Autodromo Internazionale Enzo e Dino Ferrari in Imola
  • Technisch anspruchsvolle Rennstrecke stellt GMR-Team vor besondere Herausforderungen
  • Beide GMR-001-Hypercars sollen ins Ziel kommen

Frankfurt, Deutschland, 10. April 2026: Das Team Genesis Magma Racing (GMR) wird beim 6-Stunden-Rennen von Imola sein Debüt in der FIA-Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC) feiern. Gerade einmal vor knapp 500 Tagen gab Genesis den Einstieg in die WEC-Klasse bekannt. Obwohl man mit den erzielten Fortschritten bei Testfahrten zufrieden ist, stellt das erste Rennen in Imola einen außerordentlichen Schritt für das noch sehr junge Werksteam dar. Zum allerersten Mal gilt es, sich auf der Rennstrecke gegen die etablierten Teams und Hersteller zu behaupten.

Ausgiebige Testfahrten legen den Grundstein für das Debüt

Seit August 2025 hat das GMR-Team ca. 25.000 Testkilometer mit den Genesis Hypercars zurückgelegt. Genesis Magma Racing ist sich der großen Herausforderung bewusst, die der Einstieg in diese hart umkämpfte Meisterschaft mit sich bringt. Das Ziel heißt daher: Beide Fahrzeuge ins Ziel bringen und sich gleichzeitig voll auf das Rennwochenende konzentrieren.

Die terminlichen Verschiebungen des aktuellen WEC-Kalenders verschafften Genesis Magma Racing drei zusätzliche Wochen zur Vorbereitung auf seinen ersten Einsatz im Langstreckenrennsport. Die Ingenieure nutzten diese Gelegenheit für weitere Abstimmungsarbeiten.

Zu den letzten Vorbereitungen für das Renndebüt gehörte ein Testtag auf der Rennstrecke von Imola. Durch den Einsatz von zwei Fahrzeugen konnte ein Basis-Setup für jedes Auto erarbeitet werden, auf das während des Prolog-Tests und der freien Trainingssitzungen aufgebaut werden konnte. Dies ist besonders wichtig angesichts der technischen Anforderungen der Rennstrecke von Imola, die mit vielen Unebenheiten und Curbs sehr anspruchsvoll ist.  

Jeweils drei Fahrer teilen sich ein Fahrzeug – Pipo Derani, Mathys Jaubert und André Lotterer fahren den mit „Liquid Metal“-Lackierung versehenen Rennwagen #17, während Paul-Loup Chatin, Mathieu Jaminet und Dani Juncadella sich das Cockpit des schwarzen Rennwagens #19 GMR-001 teilen.

Zitate des Managements des Genesis Magma Racing Teams

Cyril Abiteboul, Teamchef Genesis Magma Racing: „Das Wochenende der FIA-Langstrecken-Weltmeisterschaft in Imola ist ein großer Moment für das Team und für Genesis. Ich bin sehr stolz auf die Arbeit, die wir als Team geleistet haben. Besonders freue ich mich über das ausgesprochene Vertrauen des Managements und unseres Chief Creative Officers Luc Donckerwolke, um Genesis in den Rennsport zu führen. Als Neuling sind wir uns bewusst, dass wir zu Beginn der Saison noch nicht in der Lage sind, auf Leistung zu setzen. Stattdessen werden wir uns auf die Aspekte konzentrieren, die wir selbst beeinflussen können – nämlich Zuverlässigkeit garantieren und Abläufe optimieren –, und dafür sorgen, dass wir zunächst die kleinen Dinge richtig machen, bevor wir Leistung und Rennergebnisse erwarten können. Wenn wir unsere beiden GMR-001-Hypercars mit minimalen technischen Problemen oder Strafen ins Ziel bringen und das gesamte Team gut zusammenarbeitet, dann können wir das Imola-Wochenende als Erfolg verbuchen. Sobald das Rennen beginnt, werde ich nervös auf die Zielflagge warten – sicherlich nicht zum letzten Mal mit Genesis Magma Racing.“

Gabriele Tarquini, Sportdirektor von Genesis Magma Racing: „Imola ist für Genesis Magma Racing nicht nur ein irgendein Rennwochenende. Es ist unser allererstes WEC-Rennen überhaupt und damit ein sehr wichtiger Moment in unserer noch sehr jungen Motorsport-Geschichte. Das gesamte Team ist gespannt auf den Start, und sobald es losgeht, bin ich sicher, dass wir noch motivierter in die Saison gehen werden. Selbst nach einer langen Testphase – auch wenn die Zeit für Tests nie ausreicht – vermissen wir den Stress und das Adrenalin beim Rennen wirklich sehr. Unser Ziel für Imola: beide GMR-001-Hypercars fehlerfrei an den Start bringen und das Rennen mit beiden Fahrzeugen beenden. Das ist für uns der erste Schritt, und ich bin gespannt, wie sich unsere Fahrer, die während der Tests sehr gut zusammengearbeitet haben, in einer Rennsituation schlagen werden. Wir wissen, dass unsere Konkurrenten sehr stark und sehr erfahren sind, aber ich bin sicher, dass wir schon bald mit ihnen mithalten können.“

Justin Taylor, Chefingenieur bei Genesis Magma Racing: „Imola ist eine einzigartige Rennstrecke, nicht nur wegen ihrer Geschichte, sondern auch wegen ihrer Besonderheiten, darunter viele Curbs und Bodenwellen. Um in Imola schnell zu sein, muss man die Curbs für sich nutzen und die unebenen Stellen abfedern, was einen Kompromiss bei der Aerodynamik bedeutet. Wir haben bei einem Test im Februar auf der Strecke unschätzbare Erfahrungen gesammelt und werden während des offiziellen Prologs auf dieser Grundlage aufbauen. Dabei konzentrieren wir uns darauf, das GMR-001 Hypercar an die Herausforderungen eines vollständigen WEC-Rennens mit anderen Hypercars und LMGT3-Fahrzeugen anzupassen – etwas, das sich sonst nicht testen lässt. Die Gefühle darüber, nach einer intensiven Entwicklungsphase endlich Rennen zu fahren, sind gemischt. Natürlich herrscht Nervosität aufgrund der Ungewissheit, wie sich das Auto im Vergleich zum Rest des Feldes schlagen wird. Gleichzeitig sind wir sehr gespannt darauf, einen bedeutenden Meilenstein zu erreichen, an dem Rundenzeiten und Ergebnisse zählen.“

Zitate der Fahrer – #17 GMR-001 Hypercar

Pipo Derani: „Der zusätzliche Monat vor Saisonbeginn war definitiv hilfreich für uns. Trotzdem wären wir gerne in Katar angetreten, ein 10-Stunden-Rennen ist ein guter Test für Le Mans. Imola ist eine der anspruchsvollsten Rennstrecken im Renn-Kalender, wenn wir hier gut abschneiden, stärkt das unser Selbstvertrauen für die nächsten Rennen. Wir möchten in Imola ohne größere Probleme ins Ziel kommen. Bei allem, was wir im Rennen bewusst kontrollieren können, müssen wir konzentriert arbeiten. Wenn uns das gelingt, werden wir am Ende ein positives Ergebnis erzielen. Aus persönlicher Sicht möchte ich jeden Tag kleine Erfolge feiern und als Team effektiv arbeiten. Es wird zwar Rückschläge geben, aber diese werden unsere Lernkurve weiter vorantreiben.“

Mathys Jaubert: „Unsere Vorab-Tests in Imola geben uns eine solide Grundlage für das Rennwochenende. Wir konnten Getriebeübersetzungen testen, am Setup arbeiten und uns mit der Strecke vertraut machen. Der Prolog wird für mich als Rookie besonders wertvoll sein, denn hier kann ich mich an die Bedingungen der GT3-Fahrzeugen gewöhnen. Gleichzeitig können wir uns hier mit anderen Teams messen und vergleichen - so wissen wir, wo wir stehen.  

Wir müssen konstant Leistung bringen, Fehler vermeiden und keine Strafen kassieren. Auftretende Schwächen am Auto müssen wir identifizieren, damit wir uns eine starke Basis für die Saison schaffen können. Ich möchte ein sauberes und konstantes Rennen fahren, Fehler vermeiden und während meiner Stints im richtigen Rhythmus bleiben. Das Tempo mitzugehen ist entscheidend, und ich bin zuversichtlich, dass wir das schaffen werden.“

André Lotterer: „In Imola ist das Feld immer eng zusammen, das liegt an der eher kompakten Streckführung. Diese stellt hohe Anforderungen an die Fahrer und ist daher sehr anstrengend. Unsere Basisabstimmung für das GMR-001 Hypercar ist gut, aber für Imola benötigen wir ein ganz spezielles Set-Up. Es ist eine der holprigsten Strecken überhaupt und erfordert ein Auto, das wendig ist, gut über die Curbs kommt und mit den Bodenwellen klarkommt. Als Fahrer versucht man immer, das Beste aus dem herauszuholen, was man hat, aber in diesem Fall wissen wir nicht, wo wir im Vergleich zur Konkurrenz stehen. Wir lassen uns überraschen, was die Platzierung angeht. Wir besitzen keine übertriebenen Erwartungen, möchten das Rennen beenden und so viel Erfahrung wie möglich sammeln. Wir konzentrieren uns auf unseren Job und möchten so viel wie möglich lernen, damit wir das Team weiter aufbauen und Imola gestärkt verlassen können. Wichtig ist, dass wir unsere Schwächen erkennen und diese schnell angehen.“

Zitate der Fahrer – #19 GMR-001 Hypercar

Paul-Loup Chatin: „Ich freue auf die Saison 2026 als besondere persönliche Herausforderung. Aber für alle bei Genesis Magma Racing ist es ein Meilenstein. Seit Dezember 2024 hat das gesamte Team unermüdlich gearbeitet und jede Sekunde optimal genutzt. Ich bin extrem stolz auf das, was wir in so kurzer Zeit erreicht haben. Imola markiert den ersten Schritt in diesem neuen Kapitel. Die Strecke erhöht den Schwierigkeitsgrad aufgrund ihrer Eigenschaften, insbesondere der Unebenheiten und aggressiven Curbs, die dem Auto viel abverlangen. Unser primäres Ziel ist es, fokussiert zu sein und ein sauberes Rennen abzuliefern.“

Mathieu Jaminet: „Ich bin sehr aufgeregt und freue mich auf Imola. Es ist schon eine Weile her, seit ich die Chance hatte, gegen jemanden anzutreten, und ich denke, meinen Teamkollegen geht es genauso. Ich freue mich auf den Saisonstart und den Wettbewerb untereinander. Dass Imola nach der Verlegung des Katar-Rennens stattfindet, kann für uns sowohl positive als auch negative Auswirkungen haben. Es wäre interessant gewesen, bereits in Katar zu sehen, wo wir im Vergleich zur Konkurrenz stehen, aber so hatten wir mehr Zeit zur Vorbereitung. Für mich ist Imola einer der Höhepunkte der Saison. Es ist eine sehr klassische Strecke. Sie ist schnell und stellt hohe Anforderungen an das Auto, daher freue ich mich darauf, dort zu fahren und zu sehen, ob wir mit den Spitzenteams mithalten können. Das Hauptziel ist es, das Rennen ohne technische Probleme und ohne Strafen zu beenden, und darauf können wir dann aufbauen. Wir wollen Kilometer sammeln, mehr über das Auto lernen und das Team zusammenbringen.“

Dani Juncadella: „Die Saison in Imola zu beginnen ist eine ziemliche Herausforderung für mich als Fahrer und für das gesamte Genesis Magma Racing Team. Es ist eine sehr anspruchsvolle Strecke, denn sie ist fahrerisch sehr technisch und sehr eng konzipiert, daher wird es spannend sein, den GT-Verkehr zu bewältigen – das ist eine Premiere für mich. Wir hatten die Gelegenheit, auf der Strecke zu testen und ein paar Runden zu drehen, was uns einen kleinen Vorsprung verschafft hat, um zu wissen, was auf uns zukommt.

Wir gehen Schritt für Schritt voran, Tag für Tag, mit dem Prolog-Test, dem Training, dem Qualifying und dem Rennen. Für mich ist es mein Debüt in der Hypercar-Klasse, daher bin ich unglaublich aufgeregt, aber ich erwarte nicht viel in Bezug auf die Ergebnisse – das ist auch nicht unser Hauptfokus. Es gibt viele Dinge, an denen wir arbeiten müssen, bevor wir uns auf reine Ergebnisse konzentrieren können. Ich freue mich sehr darauf, die Reise mit meinen beiden Teamkollegen im Hypercar #19 GMR-001 zu beginnen. Imola ist ein großartiger Ort, um die Saison zu starten. Es wird hektisch werden, und mal sehen, ob auch das Wetter eine Rolle spielt. Es wird viel passieren.“

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