Zum Inhalt wechseln

GENESIS MAGMA RACING ERREICHT GESTECKTES ZIEL BEIM DEBÜT IN LE MANS

Veröffentlichungsdatum: 14 Juni 2026   |   Le Mans, Frankreich
GENESIS MAGMA RACING ACHIEVES MAIN GOAL ON TOUGH LE MANS DEBUT
  • GMR-001 Hypercar mit der Startnummer 19 beendet erfolgreich das Rennen
  • Nach 372 Runden auf dem 13,626 Kilometer langen Circuit de la Sarthe belegten Paul-Loup Chatin, Mathieu Jaminet und Dani Juncadella den 13. Gesamtrang
  • Das Schwesterfahrzeug mit der Startnummer 17 musste das Rennen nach 16 Stunden vorzeitig beenden

Le Mans, Frankreich, 14. Juni 2026 – Für Genesis Magma Racing markiert das Ergebnis den erfolgreichen Abschluss einer bemerkenswerten Le-Mans-Woche. Als erster südkoreanischer Hersteller in der Geschichte des Rennens trat das Team erst zu seinem dritten Renneinsatz überhaupt an und galt im Feld der etablierten Hersteller als Aussenseiter.

Bereits im Qualifying zeigte der GMR-001 Hypercar sein Potenzial. Die Fahrzeuge qualifizierten sich auf den Plätzen sechs und neun. Im Rennen setzte das Team von Beginn an auf eine Strategie, die Zuverlässigkeit und Effizienz über kurzfristige Positionsgewinne stellte.

Dieser Ansatz zahlte sich aus. Dank fehlerfreier Boxenstopps und einer konstanten Leistung beider Fahrzeuge konnte Genesis Magma Racing im Rennverlauf kontinuierlich Boden gutmachen. Während einer frühen Safety-Car-Phase entschied sich das Team, beide Fahrzeuge auf der Strecke zu halten. Dadurch gelang es, die Führungsrunde zurückzugewinnen.

In den Nachtstunden überzeugten insbesondere Mathieu Jaminet im Fahrzeug #19 und Mathys Jaubert im Schwesterauto #17 mit starken Leistungen. Jaminet arbeitete sich zeitweise bis auf Rang vier vor. Jaubert wurde dagegen durch einen Reifenschaden und einen zusätzlichen Boxenstopp zurückgeworfen.

Gegen 4 Uhr morgens erlitt die #19 ein technisches Problem, das einen Neustart des Fahrzeugs erforderlich machte. Kurz darauf trat der Defekt erneut auf und kostete das Team wertvolle Zeit sowie die Chance auf ein Spitzenresultat. Noch schwerer traf es die #17: Während das Fahrzeug auf Punktekurs lag, führte ein Defekt an der Aufhängung zum sofortigen Ausfall.

Anschliessend konzentrierte sich das Team darauf, den GMR-001 mit der Startnummer 19 sicher ins Ziel zu bringen. Trotz eines weiteren Reparaturstopps, der mehrere Runden kostete, gelang es Chatin, Juncadella und Jaminet, das Rennen erfolgreich zu beenden. Da auch andere Hypercar-Konkurrenten mit technischen Problemen zu kämpfen hatten, konnte das Team weitere Positionen gewinnen und das Rennen auf Platz 13 beenden.

Damit erreicht Genesis Magma Racing sein wichtigstes Ziel bei seinem Le-Mans-Debüt. Gleichzeitig sammelte das Team wertvolle Erfahrungen und Daten für die weitere Entwicklung des GMR-001 Hypercar.

Stimmen zum Rennen – GMR Team Management

Cyril Abiteboul, Teamchef Genesis Magma Racing

„Unser erstes Le Mans endet mit einer positiven Bilanz. Ein Fahrzeug ins Ziel zu bringen, war unser wichtigstes Ziel. Die #17 fiel zwar durch einen Defekt in der Aufhängung aus, dennoch hat das Team über die gesamte Woche grosses Potenzial gezeigt. Besonders in der ersten Rennhälfte konnten wir mit den Top-Teams mithalten. Trotz einiger Zuverlässigkeitsprobleme haben alle Beteiligten mit grosser Professionalität, Ruhe und Teamgeist gearbeitet. Wir verlassen Le Mans mit wertvollen Erkenntnissen und einem klaren Verständnis dafür, wo wir uns weiter verbessern müssen.“

Gabriele Tarquini, Sportdirektor Genesis Magma Racing

„Dieses Ergebnis ist ein wichtiger Meilenstein für Genesis Magma Racing. Als wir das Projekt gestartet haben, hätten wir uns kaum vorstellen können, bereits bei unserem dritten Renneinsatz ein Rennen wie die 24 Stunden von Le Mans erfolgreich zu absolvieren. Das zeigt, wie schnell sich das Team entwickelt hat. Gleichzeitig wissen wir, dass dies erst der Anfang ist. Unser langfristiges Ziel bleibt, künftig um Siege zu kämpfen.“

Justin Taylor, Chefingenieur Genesis Magma Racing

„Der erste Zieleinlauf bei den 24 Stunden von Le Mans ist ein historischer Moment für Genesis und den südkoreanischen Motorsport. Darauf können wir alle stolz sein. Die Fortschritte, die wir in Imola, Spa und nun in Le Mans gemacht haben, zeigen, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Dieses Ergebnis ist das Resultat harter Arbeit, Teamgeist und grosser Entschlossenheit.“

Anouck Abadie, Team Managerin Genesis Magma Racing

„Die Freude über unseren ersten Le-Mans-Zieleinlauf ist riesig. Gleichzeitig tut es mir leid für die Crew der #17, die ebenfalls ein starkes Rennen gefahren ist. Das gesamte Team hat über die Woche hinweg hervorragende Arbeit geleistet. Besonders stolz bin ich darauf, dass wir an der Box nahezu fehlerfrei gearbeitet haben. Nun gilt es, die gewonnenen Erkenntnisse zu nutzen und 2027 noch stärker zurückzukehren.“

Stimmen zum Rennen – Fahrer Hypercar #17

André Lotterer

„Wir haben gezeigt, welches Potenzial in Genesis Magma Racing steckt. Mit einem neuen Team, einem neuen Fahrzeug und einer neuen Marke haben wir viele Erwartungen übertroffen. Positiv ist, dass der Motor und viele andere Komponenten über die gesamte Distanz zuverlässig funktioniert haben. Für unseren ersten Le-Mans-Auftritt war das ein sehr ermutigendes Ergebnis – besonders, weil unser Schwesterfahrzeug die Zielflagge gesehen hat.“

Mathys Jaubert

„Im Moment wissen wir noch nicht genau, was passiert ist. Möglicherweise wurde die Aufhängung durch einen Randstein beschädigt, aber das müssen wir erst genauer untersuchen. Der Ausfall ist enttäuschend, aber solche Erfahrungen gehören zu einem Langstreckenrennen dazu. Bis dahin lief unser Rennen sehr gut, und das Fahrzeug hat seine Zuverlässigkeit und sein Potenzial unter Beweis gestellt. Wir werden die Ursache analysieren und daraus lernen. Insgesamt war es beeindruckend zu sehen, welche Fortschritte das Team während der Woche gemacht hat.“

Pipo Derani

„Natürlich wollten wir die Zielflagge sehen. Der Defekt lag jedoch ausserhalb unseres Einflusses. Bis zu diesem Zeitpunkt hat das Team hervorragende Arbeit geleistet, und das Auto zeigte eine starke Leistung. Solche Rückschläge gehören zum Motorsport. Entscheidend ist, dass wir viel Potenzial gezeigt haben und gestärkt zurückkommen werden.“

Stimmen zum Rennen – Fahrer Hypercar #19

Dani Juncadella

„Unser Ziel war es, das Rennen zu beenden – und genau das haben wir geschafft. Das gesamte Team kann auf diese Leistung stolz sein. Besonders wichtig ist, dass wir viele Kilometer absolviert und wertvolle Daten gesammelt haben. Das wird uns bei der Weiterentwicklung des Fahrzeugs helfen und eine wichtige Grundlage für die Zukunft sein.“

Mathieu Jaminet

„Le Mans war für uns eine echte Achterbahnfahrt. Wir haben ein höheres Tempo gezeigt, als viele erwartet hatten, und zeitweise um Top-Positionen gekämpft. Natürlich hatten wir auch Rückschläge, doch niemand im Team hat aufgegeben. Am Ende haben wir Geschichte geschrieben – als erste koreanische Marke, die die 24 Stunden von Le Mans erfolgreich beendet hat.“

Paul-Loup Chatin

„Ich bin unglaublich stolz und glücklich auf das gesamte Team. Wir haben uns diesen Zieleinlauf verdient. Le Mans zu beenden gehört zu den grössten Herausforderungen im Motorsport. Dahinter stehen Tausende von Arbeitsstunden, intensive Vorbereitung und die Fähigkeit, während der gesamten Woche auf jedes Detail zu achten. Genau darin lag unsere Stärke: im Teamgeist, im Zusammenhalt und in der gemeinsamen Arbeit an einem Ziel. Heute haben wir ein kleines Stück Geschichte geschrieben. Angesichts der Entwicklung dieses Projekts seit seinem Start ist das ein aussergewöhnlicher Erfolg.“

adding all to cart
False 0
File added to media cart.