- Genesis Magma Racing hat für seine Debütsaison in der FIA World Endurance Championship ein Fahrerteam zusammengestellt, zu dem mehrere WEC und IMSA Champions gehören
- Die Fahrerbesetzungen der beiden GMR-001 Hypercars verbinden Erfahrung mit ambitionierten Fahrern, die neue Kapitel in ihrer Rennkarriere aufschlagen
- Mit realistischen Erwartungen blicken die Fahrer auf die Saison 2026, in der Genesis Magma Racing als völlig neuer Hersteller in der Topklasse antritt
Fahrerbesetzungen vereinen Erfahrung und Ehrgeiz
Le Castellet, Frankreich, 30. März 2026: Für seine Debütsaison in der FIA World Endurance Championship (WEC) hat Genesis Magma Racing ein Fahrerteam zusammengestellt, das Championship-Erfahrung, Entwicklungs-Know-how und den Ehrgeiz junger Talente vereint. Gleichzeitig sind sich jedoch alle Beteiligten des Ausmasses der Herausforderung bewusst, die vor dem Team liegt.
«Wir haben uns auf die Dinge konzentriert, die wir kontrollieren können», sagte Gabriele Tarquini, Sporting Director von Genesis Magma Racing. «Im Engineering sind das die Zuverlässigkeit und die Performance des Fahrzeugs, im Teammanagement die Prozesse und für mich sind es die Fahrerbesetzungen.»
Er erklärte: «Jeder unserer Fahrer bringt etwas anderes mit, und genau das macht eine starke Besetzung im Langstreckensport aus. Wir haben Fahrer, deren umfassende Hypercar-Erfahrung für die Entwicklung des Fahrzeugs äusserst wertvoll war, und andere, die uns mit dem Enthusiasmus von Rookies helfen werden, die Schwierigkeiten zu meistern, mit denen wir in unserer ersten Saison ganz sicher konfrontiert sein werden. Doch über die individuellen Stärken hinaus zählt vor allem, wie sie zusammenarbeiten. Im Langstreckensport geht es um Vertrauen, Kommunikation und die gemeinsame Verantwortung für das Ergebnis.»
Die Beziehung zwischen den Fahrern war ein entscheidender Faktor bei der Zusammenstellung der Drei Fahrer Besetzungen für jede der GMR-001 Hypercars des Teams. Besonders deutlich wurde dies bei André Lotterer und Pipo Derani. Als sie im Dezember 2024 als erste Fahrer des Teams vorgestellt wurden, war ursprünglich vorgesehen, dass sie unterschiedliche Fahrzeuge fahren würden. Als das Team jedoch in der frühen Testphase erkannte, wie gut die beiden zusammenarbeiteten, wurde klar, dass die stärkste Option darin bestand, sie gemeinsam im GMR-001 Hypercar mit der Startnummer 17 einzusetzen. Dort wird ihre gebündelte Erfahrung durch den Hypercar Debütanten und Absolventen des Genesis Magma Racing Trajectory Program, Mathys Jaubert, ergänzt.
Das Schwesterfahrzeug mit der Startnummer 19 wird von Daniel Juncadella, der im vergangenen Jahr in der European Le Mans Series an der Seite von Jaubert fuhr, sowie von Mathieu Jaminet und Paul-Loup Chatin pilotiert. Alle drei schlagen mit Genesis Magma Racing ein neues Kapitel in ihrer Karriere auf und wollen an frühere Erfolge anknüpfen, darunter IMSA Titel für Jaminet, GT Erfolge für Juncadella sowie ein Rennsieg in der FIA WEC für Chatin bei den 6 Stunden von Fuji 2025, erzielt in einem Fahrzeug, das auf demselben ORECA Chassis basiert wie der GMR-001 Hypercar.
Fahrer Quotes und Profile, GMR-001 Hypercar mit der Startnummer 17

Luis Felipe ‘Pipo’ Derani
Geburtsort: São Paulo, Brazil
Geburtsdatum: 12 Oktober, 1993
FIA-Fahrerklassifizierung: Platinum
Karrierehöhepunkte:
2025 | 1st | 12 Hours of Sebring – GTP class |
1st | IMSA SportsCar Championship – GTP class (1 win, 3 podiums) | |
2021 | 1st | IMSA SportsCar Championship – DPi class (4 wins, 8 podiums) |
2019 | 1st | 12 Hours of Sebring – DPi class |
1st | Petit Le Mans – DPi class | |
2nd | IMSA SportsCar Championship – DPi class (2 wins, 5 podiums) | |
2018 | 1st | 12 Hours of Sebring – DPi class |
2nd | Asian Le Mans Series – LMP2 class (4 podiums) | |
2017 | 2nd | 24 Hours of Le Mans – LMGTE Pro class |
2016 | 1st | 24 Hours of Daytona – Prototype class |
1st | 12 Hours of Sebring – Prototype class | |
2015 | 3rd | FIA World Endurance Championship – LMP2 class (1 win, 7 podiums) |
Pipo Derani sagte: «Unser erstes Ziel für die Saison muss sein, zu einem richtigen Team zusammenzuwachsen. Es gibt so viele grossartige Menschen in diesem Team. Was wir bereits erreicht haben, ist eine enorme Leistung, vergleichbar mit der Besteigung des Mount Everest, nur noch höher. Und jetzt dürfen wir das leben, was vor eineinhalb Jahren noch ein Traum war. Nun müssen wir alles weiter verfeinern, die Boxenstopps müssen sauber funktionieren, und jeder muss genau wissen, was er zu tun hat. Die Realität ist, dass wir uns kleine Zwischenziele setzen müssen. Beim ersten Rennen können wir hoffentlich möglichst wenige Fehler machen und ins Ziel kommen, beim zweiten Rennen im Ergebnis schon etwas besser abschneiden und die Ziele dann Schritt für Schritt immer weiter nach vorne verschieben. Mit genau dieser Haltung gehe ich in die Saison, Punkt für Punkt abhaken. Ich denke, wenn wir das schaffen, werden wir am Ende vielleicht selbst überrascht sein, wie weit wir kommen können.»

Mathys Jaubert
Geburtsort: Salon-de-Provence, France
Geburtsdatum: 3. März, 2005
FIA-Fahrerklassifizierung: Silver
Karrierehöhepunkte:
2025 | 3rd | European Le Mans Series – LMP2 class (3 wins, 4 podiums) |
8th | Porsche Supercup (1 win, 2 podiums) | |
2024 | 2nd | Porsche Carrera Cup France (3 wins, 9 podiums) |
3rd | Porsche Carrera Cup Asia (11 podiums) | |
10th | Porsche Supercup | |
2023 | 4th | Porsche Carrera Cup France (2 podiums) |
Mathys Jaubert sagte: «Für mich ist das erste Ziel ganz klar, eine gute Saison zu fahren, so wie 2025 in der European Le Mans Series. Wenn ich ohne Fehler bleibe und in all meinen Stints eine gute Performance zeige, werde ich am Ende des Jahres stolz auf das sein, was ich geleistet habe. Das ist mein wichtigstes Ziel und zugleich auch das Wichtigste für das Team. Ich denke, ein gutes Ziel für uns wäre es, in diesem Jahr einmal in die Top 5 zu fahren. Für das erste Jahr des Teams wäre das ein sehr starkes Ergebnis. Persönlich wäre mein Ziel, bester Rookie in der WEC zu sein. Das ist immer der erste Anspruch, innerhalb seiner Gruppe der Beste zu sein. Dafür braucht es aber auch gute Teamkollegen, ein gutes Auto und ein starkes Team um einen herum.»

André Lotterer
Geburtsort: Duisburg, Germany
Geburtsdatum: November 19, 1981
FIA-Fahrerklassifizierung: Platinum
Karrierehöhepunkte:
2024 | 1st | FIA World Endurance Championship – Hypercar class (2 wins, 5 podiums) |
2019 | 4th | 24 Hours of Le Mans – LMP1 class |
2018 | 4th | 24 Hours of Le Mans – LMP1 class |
2017 | 4th | FIA World Endurance Championship – LMP1 class (7 podiums) |
2016 | 2nd | Super Formula Championship (3 podiums) |
2015 | 2nd | FIA World Endurance Championship – LMP1 class (2 wins, 8 podiums) |
2014 | 1st | 24 Hours of Le Mans – LMP1 class |
2nd | FIA World Endurance Championship – LMP1 class (2 wins, 2 podiums) | |
2013 | 2nd | FIA World Endurance Championship – LMP1 class (3 wins, 6 podiums) |
2nd | Super Formula Championship (2 wins, 4 podiums) | |
2012 | 1st | 24 Hours of Le Mans – LMP1 class |
1st | FIA World Endurance Championship – LMP1 class (3 wins, 7 podiums) | |
2011 | 1st | 24 Hours of Le Mans – LMP1 class |
1st | 1st – Formula Nippon (5 wins, 6 podiums) |
Daniel Juncadella sagte: «Es gibt viele verschiedene Faktoren, die ein Resultat beeinflussen und die wir, oder zumindest ich als Fahrer, nicht kontrollieren können. Deshalb müssen wir uns auf das konzentrieren, was in unserer Hand liegt. Genau daran haben wir während der Testfahrten gearbeitet, indem wir uns in den Bereichen verbessert haben, die uns unmittelbar Performance bringen können, sei es bei der Zuverlässigkeit, der Fahrbarkeit oder der Rundenzeit. Es kann gut sein, dass wir am Ende der Saison zurückblicken und sagen, dass wir trotz eines nicht idealen Resultats unsere Chance hatten und dann etwas passiert ist. Aber wenn man sich immer wieder in die Lage bringt, um starke Resultate kämpfen zu können, dann ist das bereits etwas, worauf man stolz sein kann. Wenn wir schon in unserem ersten Jahr in der Position sind, um ein starkes Ergebnis zu kämpfen, dann können wir damit zufrieden sein.»