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GENESIS KREIERT MIT DEM GV60 MAGMA EIN EINZIGARTIGES FAHRERLEBNIS

Veröffentlichungsdatum: 13 Aug. 2026   |   Frankfurt, Deutschland
GV60 MAGMA
  • Erstes High-Performance-Modell verfügt über modifizierten E-Antrieb, ein elektronisches Sperrdifferenzial (e-LSD) an der Hinterachse und ein Torque-Vectoring-System
  • Deutlich abgesenkter Wankmittelpunkt für mehr Bodenhaftung bei sportlicher Fahrweise
  • Optimiertes Bremssystem kombiniert 400-Millimeter-Bremsscheiben, Monoblock-Bremssättel und ein Hochleistungs-ABS

Frankfurt, Deutschland, 13. August 2026: Mit dem vollelektrischen GV60 Magma startet Genesis in die „Luxury High-Performance“ Ära. Im Vergleich zur GV60-Serienversion wurden Antriebsstrang, Fahrwerk, Bremsen und die Fahrdynamikregelung umfassend überarbeitet. Ziel der Entwicklung war es, hohe Fahrleistungen mit einer möglichst präzisen und kontrollierbaren Leistungsabgabe zu verbinden. Die Abstimmung erfolgte sowohl auf der Rennstrecke als auch auf öffentlichen Straßen.

Antriebsstrang: bis zu 650 PS und 790 Nm

Der GV60 Magma basiert auf dem GV60, verfügt jedoch über modifizierte Elektromotoren. Diese drehen mit mehr als 20.000 U/min und liefern eine Spitzenleistung von 650 PS sowie ein maximales Drehmoment von 790 Nm. Damit beschleunigt der GV60 Magma in 3,4 Sekunden von 0 auf 100 km/h und in 10,9 Sekunden von 0 auf 200 km/h. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 264 km/h.

Für die akustische Rückmeldung hat Genesis ein spezielles e-ASD+-System (electric Active Sound Design Plus) für den GV60 Magma entwickelt. Über das bordeigene Soundsystem erzeugt es eine Klangkulisse, die sich an futuristischen Klangwelten für Elektrofahrzeuge oder an hochdrehenden Verbrennungsmotoren orientiert. Der Klang ist mit den Schaltvorgängen des virtuellen Getriebes (Virtual Gear Shift) gekoppelt und vermittelt authentisches Feedback, das die ausgeprägte Fahrdynamik unterstreicht.

„Performance umfasst für mich das Drehmoment und die Leistung des gesamten Antriebsstrangs“, erklärt Manfred Harrer, President and Head of Hyundai Motor Group’s R&D Division. „Auf der einen Seite spielen die Beschleunigungswerte und die Höchstgeschwindigkeit eine wichtige Rolle, aber entscheidend ist die präzise Kontrollierbarkeit dieser enormen Leistungsabgabe. Aus der Sicht eines Ingenieurs spiegelt dies unsere Philosophie wider: die enormen Leistungen des Antriebs und die wirkenden Kräfte sehr exakt kontrollieren zu können.“

Torque Vectoring und e-LSD

Ein zentraler Bestandteil der Fahrdynamikregelung ist das Torque-Vectoring-System. Es verknüpft die beiden Elektromotoren mit dem elektronischen Sperrdifferenzial (e-LSD), der elektronischen Stabilitätskontrolle und dem Bremssystem.

GV60 MAGMA

Das System verteilt das verfügbare Antriebsmoment aktiv zwischen Vorder- und Hinterachse. Je nach Fahrmodus und Fahrsituation können dabei bis zu 65 Prozent des verfügbaren Drehmoments an die Vorder- oder Hinterachse geleitet werden. Ziel ist es, Unter- und Übersteuern zu reduzieren und das Kurvenverhalten des Fahrzeugs zu optimieren.

Das an der Hinterachse arbeitende e-LSD bildet zudem die Grundlage für einen speziellen Drift Mode. Dafür verwendet Genesis eine eigene Torque-Vectoring-Logik und eine angepasste Beschleunigungskennlinie. Das System ermöglicht kontrolliertes Übersteuern und hält den entsprechenden Fahrzustand aufrecht, sodass sich das Fahrzeug auch im Driftmodus kontrollieren lässt.

Maßgeschneiderte Fahrwerksgeometrie

Für den GV60 Magma wurde die Fahrwerksgeometrie umfassend überarbeitet. Zahlreiche radführende Komponenten, darunter Querlenker, Radträger und weitere Verbindungsstrukturen, wurden neu konstruiert. Sie sollen insbesondere die Agilität und Präzision des Fahrzeugs verbessern.

GV60 MAGMA

Eine wesentliche Änderung betrifft den Wankmittelpunkt. An der Vorderachse wurde er von 122,3 auf 41,6 Millimeter abgesenkt, an der Hinterachse von 169,6 auf 80,1 Millimeter. Die veränderte Geometrie soll die Seitenführung der Reifen bei hoher Querbeschleunigung verbessern. Zusätzlich wurde der Nachlaufwinkel um 16 mm erhöht und der Querlenker um 2 mm verlängert. Dadurch verbessern sich sowohl das Lenkgefühl als auch die Fahrstabilität bei Geradeausfahrt. Die Optimierungen erhöhen zudem die vertikale Belastung des Reifens um 10% und die Kurvenkräfte um mehr als 18%, wodurch der Seitenhalt verbessert wird.

Das neue End-of-Travel-System (EoT) erkennt Wankbewegungen der Karosserie und passt die Dämpfung entsprechend an. An der Vorderachse verwenden die Entwickler Hydro-G-Buchsen, die das Ansprechverhalten verbessern sollen. An der Hinterachse kommen zweilagige Lagerbuchsen zum Einsatz, die vertikale und longitudinale Schwingungen getrennt dämpfen.

Der GV60 Magma ist mit speziell entwickelten 275er Pirelli P-Zero-Reifen der fünften Generation ausgestattet. Sie werden auf geschmiedeten 21-Zoll-Leichtmetallrädern montiert. Gleichzeitig wurde die Spurweite gegenüber dem Ausgangsmodell verbreitert.

Die Karosseriestruktur des GV60 Magma wurde optimiert und angepasst. Insgesamt 0,65 Meter zusätzliche Strukturklebstoffe, 20 weitere Schweißpunkte und integrierte L-Halterungen in den Radhäusern erhöhen die Torsionssteifigkeit der Karosserie um 9,7 Prozent.

Überragendes Bremssystem mit verstärkter Rekuperation

Auch die Bremsanlage des GV60 Magma wurde überarbeitet. Sie kombiniert 400-Millimeter- Bremsscheiben mit Monoblock-Bremssätteln und einem Hochleistungs-ABS. Der angegebene Bremsweg von 100 km/h auf 0 beträgt 33,8 Meter.

Ein wesentlicher Bestandteil des Systems ist die Integration der Rekuperation in die Bremsregelung. Dabei wird die elektrische Verzögerung sowohl an der Vorder- als auch an der Hinterachse möglichst umfassend genutzt – auch bei starken Bremsungen und bei aktivem ABS. Dadurch soll die Belastung der mechanischen Bremsen und damit auch das Risiko von Bremsfading reduziert werden.

Der Fahrer kann zwischen verschiedenen Bremscharakteristiken wählen. Im Comfort Mode ist die Abstimmung auf eine sanfte und lineare Reaktion ausgelegt. Im Sport Mode reagiert das Bremssystem direkter auf den Pedaldruck, während die hydraulische Steuerung stärker einbezogen wird. Gleichzeitig steigt die Bremsleistung bei hohen Geschwindigkeiten um rund 15 Prozent.

„Unsere Ingenieure haben in dieser sehr kurzen Entwicklungszeit etwas Außergewöhnliches geleistet“, sagt Harrer. „Der GV60 Magma ist nicht nur schnell, sondern fühlt sich auch an wie ein echter Genesis. Er baut unmittelbar Vertrauen auf und schafft eine echte emotionale Verbindung zum Fahrer.“

Weitere Informationen zum Genesis GV60 Magma, darunter Preise und Ausstattungsvarianten, sind auf der Genesis Website verfügbar.

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